LOHN AVIATION · PRIVATJET-EIGENTUM

Privatjet-Eigentum. Auf Ihren Bedarf ausgerichtet.

Ist ein eigener Privatjet für Sie, Ihre Familie oder Ihr Unternehmen sinnvoll? Die Antwort beginnt mit Ihrer Zeit, Ihren Missionen und der Verfügbarkeit, die Sie benötigen. Lohn Aviation verbindet diese Anforderungen mit der passenden Eigentumsstruktur, Aircraft Acquisition, Finanzierung und dem späteren Aircraft Management.

Wann Privatjet-Eigentum sinnvoll sein kann

Ein eigener Privatjet kann sinnvoll sein, wenn kurzfristige Verfügbarkeit, besondere Missionen und der Wert Ihrer Zeit eine dauerhaft auf Sie ausgerichtete Fluglösung rechtfertigen. Ob Volleigentum, Teileigentum oder Charter besser passt, hängt von Ihrem Reiseprofil, der gewünschten Kontrolle und dem gesamten finanziellen Aufwand ab. Die jährlichen Flugstunden sind dabei ein wichtiger Anhaltspunkt, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium. Unsere Beratung richtet sich danach, was für Sie tatsächlich sinnvoll ist und manchmal lautet unsere Empfehlung ganz bewusst, kein eigenes Flugzeug zu kaufen.

01 · Verfügbarkeit und besondere Missionen

Wenn Sie Verfügbarkeit rund um die Uhr benötigen, häufig erst am Reisetag entscheiden oder besondere Anforderungen haben, die sich im Chartermarkt nur schwer verlässlich abdecken lassen, kann ein eigenes Flugzeug mehr Kontrolle schaffen. Entscheidend sind die benötigte Reaktionszeit, geeignete Flughäfen, Kabine und Ausstattung sowie eine Crew- und Betriebsplanung, die dazu passt.

Ein eigenes Flugzeug allein bedeutet noch keine uneingeschränkte 24/7-Verfügbarkeit. Wartung, Crew-Ruhezeiten und Flughafenöffnungszeiten müssen ebenso berücksichtigt werden wie eine Ersatzlösung bei Ausfällen.

02 · Zeit und regelmäßige Nutzung

Wer viel fliegt, gewinnt durch ein passendes Flugzeug vor allem Einfluss auf den eigenen Tagesablauf: mehrere Termine an einem Tag, kürzere Wege zum eigentlichen Ziel und mehr nutzbare Zeit für Familie oder Unternehmen.

Bei mehr als 100 eigenen Flugstunden pro Jahr kann es sinnvoll sein, Volleigentum oder Teileigentum näher zu prüfen. Auf Wunsch lässt sich die Eigennutzung mit durch Lohn Aviation koordinierten Chartereinsätzen kombinieren. Je nach Eigentümerpräferenz und Nachfrage kann dabei eine Gesamtnutzung von etwa 200–400 Stunden jährlich als Planungsziel untersucht werden. Diese Werte sind ein Ausgangspunkt für die individuelle Analyse, keine pauschale Wirtschaftlichkeitsgrenze oder Auslastungszusage.

Vom ersten Gedanken zum funktionierenden Flugbetrieb

1. Bedarf und Missionen verstehen

Wir erfassen Ihre typischen Strecken, Passagierzahlen, Gepäck- und Kabinenanforderungen, bevorzugten Flughäfen und kurzfristigen Bedarfe. Jahresflugstunden, gewünschte Reaktionszeit und persönliche Prioritäten ergeben das Profil, an dem jede weitere Entscheidung gemessen wird.

2. Flugzeug und Eigentumsstruktur auswählen

Volleigentum bietet die größte Kontrolle über das eigene Flugzeug. Teileigentum kann bei passendem Nutzungsprofil eine Alternative sein, braucht aber klare Regeln zu Verfügbarkeit, Kosten, Entscheidungen und Ausstieg. Wir prüfen die passende Struktur und begleiten beim Kauf Auswahl, Prüfung, Abnahme und Übergabe.

3. Finanzierung und Leasing einordnen

Kaufpreis, Kapitaleinsatz, laufendes Budget und geplante Haltedauer werden gemeinsam betrachtet. Lohn Aviation bereitet das Projekt aus Luftfahrtsicht auf und vermittelt geeignete Finanzierungspartner. Kredit- und Leasingentscheidungen sowie Konditionen liegen beim jeweiligen Partner; Lohn Aviation ist weder Kreditgeber noch Leasinggeber.

4. Zulassung und Betrieb vorbereiten

Eigentümerstruktur, Registrierung, Homebase, Versicherung und Betriebsmodell müssen zusammenpassen. Bereits vor der Übergabe klären wir, wer den Betrieb verantwortet und welche Voraussetzungen für Ihre Nutzung erfüllt sein müssen. Daraus entsteht ein abgestimmter Weg von der Übernahme bis zum ersten Einsatz.

5. Crew, Wartung und Compliance organisieren

Ein belastbarer Betrieb braucht qualifizierte Crews, Trainingsplanung, Wartungskoordination, die Betreuung der fortlaufenden Lufttüchtigkeit und klare Zuständigkeiten. Aircraft Management verbindet diese Aufgaben mit Flugplanung, Kostenkontrolle und einem transparenten Berichtswesen für den Eigentümer.

6. Möglichen Chartereinsatz festlegen

Sie entscheiden, ob und in welchem Umfang Ihr Flugzeug Dritten zur Verfügung stehen soll. Wir prüfen die betriebliche Eignung und planen freigegebene Zeitfenster, Buchungsvorlauf und Eigentümerpriorität. Gewerbliche Einsätze werden innerhalb der dafür erforderlichen zugelassenen Betriebsstruktur organisiert.

Ihre Nutzung bestimmt den Charterrahmen

Charter kann einen Beitrag zu den laufenden Kosten leisten. Maßgeblich ist der verbleibende Beitrag nach zusätzlichen Flugkosten, Positionierung, Wartung und Vermarktung. Mehr Flugstunden allein bedeuten noch kein besseres Ergebnis für den Eigentümer.

Je kurzfristiger Sie selbst fliegen möchten, desto mehr Kapazität muss für Sie frei bleiben. Deshalb legen wir gemeinsam fest, wann Charter möglich ist, wie verbindliche Buchungen behandelt werden und welche Alternative bei Überschneidungen oder technischen Ausfällen vorgesehen ist. Die Kalkulation betrachtet auch ein Szenario mit geringerem oder ausbleibendem Charterbeitrag.

Eine Entscheidung mit operativer Perspektive

Lohn Aviation verbindet Aircraft Acquisition und Management mit eigener operativer Erfahrung und ergänzender Charterbeschaffung. So wird der spätere Alltag des Eigentümers bereits bei der Auswahl des Flugzeugs berücksichtigt. Für Unternehmer, Familien und Family Offices bedeutet das: abgestimmte Entscheidungen vom ersten Bedarfsprofil bis in den laufenden Betrieb.

Beginnen wir mit Ihren Missionen.

Für ein erstes Gespräch genügen Ihre häufigsten Strecken, die ungefähren Jahresflugstunden, typische Passagierzahlen und Ihre Erwartungen an kurzfristige Verfügbarkeit. Dazu besprechen wir den vorgesehenen Budgetrahmen und Ihre Haltung zur Charternutzung. Gemeinsam ordnen wir ein, ob Eigentum, Teileigentum oder weiterhin Charter zu Ihrem Bedarf passt.

Häufige Fragen zu Privatjet-Eigentum, Kaufberatung und Aircraft Management

Wie viel kostet Aircraft Management?

Die Kosten für Aircraft Management richten sich nach Flugzeugtyp, vereinbartem Leistungsumfang und Betreuungsaufwand. Bei Lohn Aviation beginnen sie für kleine Kolbenflugzeuge bei etwa 1.000 € im Monat. Bei großen interkontinentalen Jets können sie auf über 10.000 € monatlich steigen. Diese Größenordnung bezieht sich auf die Managementvergütung, nicht auf die gesamten Kosten des Flugzeugbetriebs. Welche Leistungen enthalten sind und welche Aufwendungen separat anfallen, ergibt sich aus dem individuellen Managementvertrag.

Kostet die Kaufberatung und Planung durch Lohn Aviation Geld?

Die Kaufberatung und Planung durch Lohn Aviation ist in der Regel kostenneutral, sofern ein entsprechender Aircraft-Management-Vertrag abgeschlossen wird. In Ausnahmefällen oder bei besonders umfangreichen Prüfungen können Kosten entstehen. Leistungsumfang und mögliche gesonderte Kosten werden individuell abgestimmt. Die Regelung zur Beratung bedeutet nicht, dass externe Leistungen im Kaufprozess, etwa technische Prüfungen oder Rechts- und Steuerberatung, ebenfalls kostenfrei sind.

Wann ist ein eigener Privatjet sinnvoller als Charter?

Ein eigener Privatjet kann die passendere Lösung sein, wenn Sie häufig sehr kurzfristig reisen, ein dauerhaft auf Ihre Anforderungen abgestimmtes Flugzeug benötigen oder besondere Missionen mit wechselnden Charterflugzeugen nur schwer abdecken können. Charter kann dagegen besser passen, wenn Sie unregelmäßig fliegen oder je nach Reise sehr unterschiedliche Flugzeuggrößen benötigen. Entscheidend ist die Verbindung aus Verfügbarkeit, Zeitgewinn, Einsatzprofil und Gesamtaufwand.

Ab wie vielen Flugstunden im Jahr sollte ich Privatjet-Eigentum prüfen?

Bei mehr als 100 eigenen Flugstunden jährlich kann eine individuelle Prüfung von Volleigentum oder Teileigentum sinnvoll sein. Diese Größenordnung ist keine feste Wirtschaftlichkeitsgrenze. Je nach Eigentümerpräferenz und Nachfrage lässt sich ergänzende Charternutzung einplanen und eine Gesamtnutzung von etwa 200–400 Stunden im Jahr untersuchen. Gemeint sind eigene Flüge und Chartereinsätze zusammen. Maßgeblich bleiben die tatsächlichen Kosten, die verfügbaren Zeitfenster und Ihre persönlichen Anforderungen.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Volleigentum und Teileigentum?

Beim Volleigentum gehört Ihnen das gesamte Flugzeug; Sie bestimmen den vorgesehenen Nutzungsrahmen und tragen den damit verbundenen finanziellen Aufwand. Beim Teileigentum teilen mehrere Eigentümer ein Flugzeug auf Grundlage einer vertraglichen Regelung. Dabei sind insbesondere Buchungsrechte, kurzfristige Verfügbarkeit, Kostenverteilung, Entscheidungen über Wartung und Ausstattung sowie ein späterer Ausstieg zu klären. Teileigentum passt vor allem dann, wenn die Nutzungsprofile und Erwartungen der Beteiligten miteinander vereinbar sind.

Steht mir mein eigenes Flugzeug jederzeit kurzfristig zur Verfügung?

Ein eigenes Flugzeug ermöglicht eine gezielt auf Ihren Bedarf ausgerichtete Bereitschaftsplanung, aber keine uneingeschränkte Verfügbarkeit. Wartung, technische Ausfälle, Crew-Ruhezeiten, Wetter und Flughafenöffnungszeiten können den Einsatz begrenzen. Wenn taggleiche oder nächtliche Abflüge für Sie wesentlich sind, sollten Crewbesetzung, Stationierung, Reaktionszeiten und Ersatzkapazitäten bereits im Betriebskonzept darauf ausgerichtet werden.

Kann Charter die laufenden Kosten meines Privatjets decken?

Charter kann einen Beitrag zu den laufenden Kosten leisten; eine vollständige Kostendeckung lässt sich daraus nicht pauschal ableiten. Entscheidend ist der verbleibende Beitrag nach den zusätzlichen Aufwendungen für Flüge, Positionierung, Wartung und Vermarktung. Je mehr kurzfristige Verfügbarkeit Sie für sich reservieren, desto enger wird der mögliche Charterrahmen. Deshalb sollte die Planung auch mit einem geringeren oder ausbleibenden Charterbeitrag tragfähig sein.

Welche Kosten sollte ich neben Kaufpreis und Managementvergütung berücksichtigen?

Zur Gesamtbetrachtung gehören unter anderem Crew, Training, Versicherung, Hangar oder Abstellplatz, Wartung und technische Programme sowie Treibstoff, Flughafen- und Abfertigungsentgelte. Hinzu kommen je nach Struktur Finanzierungskosten, gebundenes Kapital und die mögliche Wertveränderung des Flugzeugs. Sinnvoll ist eine getrennte Betrachtung von Anschaffung, laufenden Fixkosten, nutzungsabhängigen Kosten und Rücklagen für größere technische Ereignisse.

Wie wird das passende Flugzeug für meine Familie oder mein Unternehmen ausgewählt?

Die Auswahl beginnt mit Ihren tatsächlichen Missionen: Strecken, Passagieren, Gepäck, Kabinenanforderungen, bevorzugten Flughäfen und gewünschter Verfügbarkeit. Ein geeignetes Flugzeug muss diese Anforderungen unter realistischen Einsatzbedingungen erfüllen. Neben Reichweite und Komfort zählen deshalb auch die Grenzen des Musters, Wartungszugang und laufende Kosten. Lohn Aviation führt diese Kriterien in einem Suchprofil zusammen und begleitet die Auswahl im Rahmen der Aircraft Acquisition.

Kann Lohn Aviation den Kauf mit Finanzierung oder Leasing verbinden?

Ja. Lohn Aviation verbindet die Flugzeugauswahl und das geplante Betriebskonzept mit der Vorbereitung einer Finanzierungs- oder Leasinganfrage und vermittelt geeignete Finanzierungspartner. Welche Struktur infrage kommt, hängt vom konkreten Flugzeug, dem Erwerber und dem vorgesehenen Einsatz ab. Prüfung, Konditionen und Entscheidung liegen beim jeweiligen Finanzierungspartner. Lohn Aviation ist weder Kreditgeber noch Leasinggeber.

Wie lange dauert es vom Kaufentscheid bis zum betriebsbereiten Flugzeug?

Der Zeitraum hängt insbesondere von Marktverfügbarkeit oder Liefertermin, technischer Prüfung, Vertragsabwicklung, Finanzierung, Registrierung und Vorbereitung des Betriebs ab. Auch ein verfügbares Flugzeug ist nach dem Kauf nicht automatisch sofort einsatzbereit. Crew, Versicherung, Wartungsbetreuung und Homebase müssen rechtzeitig vorbereitet sein. Lohn Aviation betrachtet diese Schritte gemeinsam, damit Kaufprozess und Betriebsaufnahme zeitlich aufeinander abgestimmt werden können.

Wie lässt sich mein Family Office in das Aircraft Management einbinden?

Das Family Office kann die kaufmännische und strategische Schnittstelle des Eigentümers übernehmen. Dafür werden Ansprechpartner, Budgets, Freigabegrenzen und Berichtswesen mit dem Aircraft Management abgestimmt. Die operative Verantwortung bleibt innerhalb der vereinbarten Betriebsstruktur klar zugeordnet. So lassen sich Flugzeugnutzung, Kosten und größere Entscheidungen nachvollziehbar steuern, ohne dass sich der Eigentümer selbst um jede betriebliche Einzelheit kümmern muss.